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Wolfsburg
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Wolfsburg ist eine kreisfreie GroĂstadt im Osten des Landes Niedersachsen. Die Stadt wurde 1938 als Sitz des Volkswagenwerks gegrĂźndet und ist mit 129.560 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024) die fĂźnftgrĂśĂte Stadt in Niedersachsen. Die Volkswagen-Fabrik in Wolfsburg war mit einer Fläche von 6,5 Quadratkilometern bis zum Bau der Tesla Gigafactory 5 in den Vereinigten Staaten im Jahr 2022 die grĂśĂte Fabrik der Welt.cite-ref-2[2]cite-ref-3[3]
Wolfsburg zählt zu den wenigen StadtgrĂźndungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Bis Mai 1945 trug die Stadt den Namen Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben.cite-ref-4[4] Die Stadt war als Wohnort fĂźr die Mitarbeiter des Volkswagenwerkes konzipiert, in dem der KdF-Wagen â der spätere VW Käfer â produziert werden sollte.
Im Jahre 1972 Ăźberschritt die Einwohnerzahl die Grenze von 100.000, wodurch Wolfsburg zur GroĂstadt wurde. Im Jahr 2010 war das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf das hĂśchste aller deutschen Städte.cite-ref-spieg-5-0[5]cite-ref-6[6]
Wolfsburg bildet mit den Städten Braunschweig und Salzgitter eine Regiopolregion sowie eines der neun Oberzentren in Niedersachsen und gehĂśrt zur Metropolregion Hannover-Braunschweig-GĂśttingen-Wolfsburg. Die nächstgelegenen grĂśĂeren Städte sind Braunschweig rund 26 Kilometer sĂźdwestlich, Magdeburg rund 64 Kilometer sĂźdĂśstlich und Hannover rund 74 Kilometer westlich.
Contents
⢠Geografie
⢠Klima
⢠Stadtgliederung
⢠Sonderbezirk
⢠Geschichte
⢠1945 bis 1970
⢠1970 bis heute
⢠Eingemeindungen
⢠Religionen
⢠Judentum
⢠Islam
⢠Rat
⢠Verwaltung
⢠Verschuldung
⢠Wappen
⢠Museen
⢠Kirchen
⢠Freizeit
⢠Sport
⢠Verkehr
⢠Medien
⢠Hochschulen
⢠Ehrenbßrger
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geografie
Das Aller-Urstromtal mit dem Mittellandkanal verläuft in Ost-West-Richtung durch Wolfsburg. Das Stadtgebiet greift im Sßden auf die Hochfläche des Ostbraunschweigischen Flachlands, im Norden auf den Vorsfelder Werder, im Westen auf das Feuchtgebiet Barnbruch und im Osten auf das Niedermoorgebiet DrÜmling ßber. Der hÜchste Punkt liegt mit 140 m ß. NHN bei Almke, der niedrigste mit 54 m ß. NHN im Ilkerbruch.cite-ref-7[7] Die hÜchste Erhebung in der Kernstadt ist mit 110 m ß. NHN der Klieversberg.
Klima
Der Jahresniederschlag betrug im Referenzzeitraum zwischen 1960 und 1990 im Mittel 603 mm und lag damit unter dem Durchschnitt der in Deutschland erfassten Werte. Der trockenste Monat ist Februar (37 mm), die meisten Niederschläge fallen im Juni (70 mm). Die Niederschläge variieren kaum, sind aber im Sommer am hÜchsten.
Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 10,1 °C, der kälteste Monat ist Januar mit durchschnittlich 1,6 °C, der wärmste ist Juli mit 19,2 °C.cite-ref-8[8]
Nachbarkreise und -gemeinden
Die nachfolgenden Landkreise, Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Wolfsburg (im Uhrzeigersinn, beginnend im Westen):
Stadtgliederung
â
Hauptartikel
:
Stadtgliederung Wolfsburg
Die Stadt Wolfsburg ist eine Einheitsgemeinde und gliedert sich in 16 Ortschaften nach § 90 NKomVG, die sich wiederum in 41 Stadtteile gliedern. Jede der 16 Ortschaften wird durch einen Ortsrat vertreten. Jeder Ortsrat hat einen Ortsbßrgermeister als Vorsitzenden. Die Ortsräte werden von den Bßrgern direkt gewählt und sind in ihrem Gebiet zu allen wichtigen Angelegenheiten anzuhÜren.
| Lage | Beispielbild | Ortschaft | Untergliederung | Einwohner (31.12.2023, Hauptwohnsitz) | Ortsrat (stimmberechtigte Mitglieder) |
|---|---|---|---|---|---|
| | | Almke-Neindorf | Almke Neindorf | 2087 | 7 |
| | | Barnstorf-Nordsteimke | Barnstorf Nordsteimke | 3503 | 9 |
| | | Brackstedt-Velstove-Warmenau | Brackstedt Velstove Warmenau | 3817 | 9 |
| | | Detmerode | - | 7902 | 13 |
| | | Ehmen-MĂśrse | Ehmen MĂśrse | 9398 | 13 |
| | | Fallersleben-SĂźlfeld | Fallersleben SĂźlfeld | 14375 | 17 |
| | | Hattorf-Heiligendorf | Hattorf Heiligendorf | 4510 | 9 |
| | | Hehlingen | - | 1772 | 7 |
| | | Kästorf-Sandkamp | Kästorf Sandkamp | 1949 | 9 |
| | | Mitte-West | Eichelkamp Hageberg Hohenstein Klieversberg Laagberg Rabenberg Wohltberg | 18425 | 17 |
| | | Neuhaus-Reislingen | Neuhaus Reislingen | 7581 | 11 |
| | | Nordstadt | Alt-Wolfsburg Kreuzheide Teichbreite Tiergartenbreite | 9678 | 15 |
| | | Stadtmitte | Hellwinkel HeĂlingen KĂśhlerberg Rothenfelde Schillerteich Stadtmitte Steimker Berg Steimker Gärten | 17667 | 17 |
| | | Vorsfelde | - | 12389 | 17 |
| | | Wendschott | - | 4037 | 7 |
| | | Westhagen | - | 9141 | 15 |
Sonderbezirk
Einen Sonderfall stellt das Gebiet mit Volkswagenwerk und Allerpark in der Stadtgliederung dar. Obwohl es sich fast mittig im Wolfsburger Stadtgebiet befindet, ist es keiner Ortschaft zugeordnet, sondern wird als âSonderbezirkâ gefĂźhrt. Ziel der Stadt Wolfsburg ist es, langfristig den Allerpark politisch zuzuordnen. Jedoch erhebt die Ortschaft Nordstadt ebenso wie die Stadtmitte AnsprĂźche auf den Allerpark. Der Ostteil des Allersees, der sich im Allerpark befindet, gehĂśrt politisch zur Ortschaft Neuhaus-Reislingen. Das liegt an den alten Gemarkungsgrenzen, die durch die Gebietsreform 1972 nicht geändert wurden.
Naturschutzgebiete
Im Wolfsburger Stadtgebiet sind acht Naturschutzgebiete (NSG) ausgewiesen. Im Westen liegen im Aller-Urstromtal die Gebiete âAllertal zwischen Gifhorn und Wolfsburgâ, âBarnbruchâ, âIlkerbruchâ, âDĂźpenwiesenâ und âSĂźdliche DĂźpenwiesenâ, im Osten ebenfalls im Aller-Urstromtal das NSG âWendschotter und Vorsfelder DrĂśmling mit KĂśtherwiesenâ und im SĂźden die Gebiete âBarnstorfer Waldâ und âTalniederung im Barnstorfer Waldâ.cite-ref-11[11]
Siehe auch:
Geschichte
Vorgeschichte der Stadt Wolfsburg
Im Jahre 1302 wurde die Wolfsburg als Sitz des Adelsgeschlechts derer von Bartensleben erstmals urkundlich erwähnt. Anfangs war dies ein Wohnturm an der Aller, der erst in späteren Jahrhunderten seinen wehrhaften Charakter als Wasserburg erhielt. Eine Vorgängeranlage war vermutlich die um 1200 entstandene TurmhĂźgelburg Rothehof der RothehĂśfer Linie des Geschlechts. 1372 folgte die erste urkundliche Erwähnung der Burg Neuhaus. Nach dem ErlĂśschen des Geschlechts derer von Bartensleben 1742 ging ihr Besitz einschlieĂlich der Wolfsburg durch Erbgang an die Grafen von der Schulenburg Ăźber. Das gräfliche Gut war ein bedeutender Arbeitgeber fĂźr die der Burg nahe liegenden Siedlungen Rothenfelde und HeĂlingen sowie den schulenburgischen Gutsweiler Rothehof.
Einige der heutigen Ortsteile, darunter HeĂlingen mit dem bis 1928 als Gutsbezirk selbstständigen Wolfsburg,cite-ref-12[12] gehĂśrten im 18. Jahrhundert zum Holzkreis des Herzogtums Magdeburg und bildeten so preuĂische Exklaven zwischen zwei welfischen Territorien. 1932 wurden sie aus dem Landkreis Gardelegen, der seit 1816 zur preuĂischen Provinz Sachsen gehĂśrte, in den Landkreis Gifhorn der (seit 1866 ebenfalls preuĂischen) Provinz Hannover umgegliedert. Andere Ortsteile, wie Vorsfelde und die vom Landkreis Helmstedt zu Wolfsburg gekommenen DĂśrfer, gehĂśrten Ăźber Jahrhunderte zum Gebiet des Herzogtums Braunschweig, hingegen Fallersleben und die schon vor 1932 zum Landkreis Gifhorn gehĂśrenden DĂśrfer zum KurfĂźrstentum bzw. KĂśnigreich und zuletzt Provinz Hannover.
Ăber das heutige Stadtgebiet verlief im 18. und 19. Jahrhundert die Postroute BraunschweigâCalvĂśrde.
Stadt- und WerksgrĂźndung sowie Zweiter Weltkrieg
Am 8. März 1934 forderte Adolf Hitler bei der ErĂśffnung der 24. Internationalen Automobil- und Motorrad-Ausstellung (IAMA) in Berlin den Bau eines Wagens fĂźr breite Schichten der BevĂślkerung.cite-ref-lewandowski-13-0[13] Als Standort fĂźr die Fabrik zum Bau dieses Automobils und der fĂźr die Belegschaft erforderlichen Stadt â das heutige Wolfsburg â wurde Ende 1937/Anfang 1938 von der Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH (GeZuVor) ein Gebiet nahe Schloss Wolfsburg ausgewählt, dessen Grund und Boden Ăźberwiegend GĂźnther Graf von der Schulenburg gehĂśrte. Um einer befĂźrchteten Enteignung zuvorzukommen, verkaufte Graf von der Schulenburg mit Kaufvertrag vom 12. Juli 1938 das Gut Wolfsburg an die GeZuVor, ferner das Forstrevier Rothehof sowie Grundbesitz in HeĂlingen und Sandkamp, Schloss Wolfsburg blieb vom Verkauf ausgenommen.cite-ref-lewandowski-13-1[13] 1937 erwarb er mit den Mitteln aus der VeräuĂerung ein Gut in Golzow (Oderbruch) (575 ha),cite-ref-14[14]cite-ref-15[15] auch in Remplin wurde ein Gut (2038 ha) erworben.cite-ref-16[16]
Da mit dem Verlust des rund 2000 Hektar umfassenden Grund und Bodens und des Gutes die wirtschaftliche Grundlage zum Unterhalt des Schlosses verloren gegangen war, lieĂ er ab 1938 ein neues Schloss auf einem ihm gehĂśrenden WaldgrundstĂźck in der damaligen Gemeinde Tangeln in der Altmark, rund 35 Kilometer von Schloss Wolfsburg entfernt, erbauen. Von 1939 bis 1940 diente er als Rittmeister der Reserve einer Militärischen Aufklärungsabteilung am Westwall als Kommandeur. AnschlieĂend konnte er sich wieder der Leitung seiner GĂźter und dem Bau von Schloss NeumĂźhle widmen, das während seiner Abwesenheit seine Frau in Zusammenarbeit mit dem Architekten Paul Bonatz betreut hatte. Mitte November 1942 verlieĂ GĂźnther Graf von der Schulenburg mit seiner Familie Schloss Wolfsburg und bezog sein neu errichtetes Schloss NeumĂźhle. Am 19. März 1943 verkaufte er Schloss Wolfsburg an die fĂźr die Produktion des Volkswagens gegrĂźndete Stadt des KdF-Wagens, das heutige Wolfsburg. Am 26. Mai 1938 legte Adolf Hitler den Grundstein fĂźr das Volkswagenwerk auf der Nordseite des Mittellandkanals, in dem ursprĂźnglich der KdF-Wagen produziert werden sollte (später als VW Käfer gebaut).
Um die nĂśtigen Arbeiter unterzubringen, sollte in unmittelbarer Nähe eine neue Stadt entstehen. Daher wurde mit Wirkung vom 1. Juli 1938 durch Verordnung des Oberpräsidenten der Provinz Hannover die âStadt des KdF-Wagens bei Fallerslebenâ im Landkreis Gifhorn gebildet. Sie bestand aus den vormaligen Gemeinden Rothehof-Rothenfelde und HeĂlingen (einschlieĂlich des Wohnplatzes Wolfsburg) sowie einzelnen GrundstĂźcken der Gemeinden MĂśrse (Gemarkungen MĂśrse, Hattorf und Barnstorf), Sandkamp, Fallersleben und Hattorf, alle zum Landkreis Gifhorn gehĂśrig. Das Zentrum der neuen Stadt sollte in der Gemarkung HeĂlingen entstehen. Der Bau von Kirchen wurde ab 1939 bewusst ausgeschlossen, da Wolfsburg eine Stadt ohne Kirchen werden sollte.cite-ref-17[17] Bereits zu dieser Zeit wurde der Einsatz von ausländischen Facharbeitern in Erwägung gezogen. Die in Bahnhofsnähe errichtete Tullio-Cianetti-Halle erinnert mit ihrem Namen an ein 1937 ratifiziertes Abkommen mit der italienischen Mussolini-Regierung. Der an der Bahnstrecke BerlinâLehrte liegende Bahnhof trug weiterhin den Namen Rothenfelde-Wolfsburg.cite-ref-18[18]
Während des Zweiten Weltkriegs diente das neu gebaute Autowerk vor allem der RĂźstungsindustrie, auch unter Einsatz tausender Zwangsarbeiter. In den fĂźr die Produktion der KdF-Wagen gebauten Hallen wurden KĂźbelwagen, Ersatzteile fĂźr Panzer und andere RĂźstungsgĂźter wie die âVergeltungswaffe 1â produziert. KZ-Häftlinge wurden unter anderem im KZ Arbeitsdorf und im KZ-AuĂenlager Laagberg zwangsinterniert und unter menschenunwĂźrdigen Bedingungen zum einen in der RĂźstungsproduktion, aber hauptsächlich zu Bauarbeiten herangezogen.
Erste Phase des Stadtaufbaus
Ende 1937 beauftragte die Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens (GEZUVOR) den Architekten Peter Koller mit der Planung und dem Bau der neu zu grĂźndenden Stadt mit bis zu 90.000 Einwohnern, die den vorläufigen Namen Stadt des KdF-Wagens trug. Es sollte eine vorbildliche Arbeiterstadt entstehen, um als Muster fĂźr andere städtebauliche MaĂnahmen im Deutschen Reich zu dienen. Beim Bau der neuen Stadt konnte Koller die herkĂśmmlichen baurechtlichen Beschränkungen umgehen, da das 1937 geschaffene Gesetz Ăźber die Neugestaltung deutscher Städte zur Anwendung kam. Koller hatte ab Herbst 1937 zusammen mit dem Garten- und Landschaftsplaner Wilhelm Heintz die GrundzĂźge der Stadtentwicklung anhand statistischer Untersuchungen des täglichen Bedarfs der zukĂźnftigen Stadtbewohner und anhand eingehender topografischer Untersuchungen des vorhandenen Geländes entwickelt.
Koller wurde 1938 Chef des StadtbaubĂźros und unterstand im Sinne des âFĂźhrerprinzipsâ zunächst direkt dem Generalbauinspektor fĂźr die Reichshauptstadt Albert Speer, später Robert Ley als Leiter der Deutschen Arbeitsfront (DAF). 1938 legte Koller seinen Entwurf (âKoller-Planâ) fĂźr den Bau der neuen Stadt vor, der nach geringen Ănderungen von Adolf Hitler genehmigt wurde. Nach dem âKoller-Planâ war eine âStadt im GrĂźnenâ vorgesehen, die sich an die vorhandene Topografie anpasst. Darin stellte der Mittellandkanal die Trennlinie zwischen Wohnen und Arbeiten dar. Während das VW-Werk in dem flachen, baumarmen Niederungsgebiet nĂśrdlich des Kanals entstand, war das SĂźdufer mit leichten AnhĂśhen und ausgedehnten Waldflächen der Stadt vorbehalten. Auf dem Klieversberg als der hĂśchsten Stelle war eine âStadtkroneâ, grob angelehnt an Bruno Tauts propagiertes Konzept einer Stadtkrone, mit repräsentativen Parteibauten vorgesehen.
Baubeginn bei der Wohnbebauung mit 6700 geplanten Wohnungen im ersten Bauabschnitt war das Jahr 1938. Zuerst entstand die Siedlung Steimker Berg als Wohnquartier fßr Fßhrungskräfte des Volkswagenwerks und der Stadtverwaltung. Weitere Wohnbauten wurden in den Stadtteilen Wellekamp und Schillerteich fßr Arbeiter errichtet. Fßr den Bau war die Neuland, Gemeinnßtzige Wohn- und Siedlungsgesellschaft der Deutschen Arbeitsfront in der Stadt des KdF-Wagenscite-ref-19[19] zuständig.
Ende 1941 kamen aufgrund der kriegsbedingten Materialknappheit und des Arbeitskräftemangels die Bauarbeiten zum Stillstand. Bis dahin waren lediglich knapp 2.900 Wohnungen fertiggestellt. In die bereits vorbereitete Stadtsilhouette wurden an Stelle der fehlenden festen Wohnbebauung Barackensiedlungen eingefĂźgt. Kollers ursprĂźngliche Stadtplanung kam aufgrund des Zweiten Weltkriegs nur ansatzweise zur Verwirklichung. Neben den Wohnungen zählt zu den wenigen verwirklichten Bauvorhaben die â heute als Parkplatz genutzte â PrachtstraĂe am CongressPark, die nach der ursprĂźnglichen Planung als ParadestraĂe fĂźr die Aufmärsche der NSDAP unterhalb der (geplanten) Residenz des âFĂźhrersâ auf dem Klieversberg dienen sollte. Von der geplanten riesigen PrachtstraĂe wurden nur rund hundert Meter errichtet.
Koller gab stets an, dass allgemein von den Anpassungen an den âHitlerstilâ nicht das geringste verwirklicht oder ausgefĂźhrt wurde. Als anlässlich der Grundsteinlegung fĂźr die Stadt Hitler von einer âLehrstätte der Stadtbaukunstâ sprach, sei er erschrocken gewesen, weil er keinerlei Hinweise, Vorstellungen oder Beschreibungen kannte, die Hitler als Richtschnur fĂźr seine Vorstellungen von einer solchen âLehrstätteâ hätte dienen kĂśnnen. Erst später habe er erkannt, dass dieser âsich aus der Stimmung heraus von der Rede tragen lieĂ und dabei zu ganz irrationalen Aussagen kamâ. Koller hatten bereits die Pläne zur Neugestaltung Berlins nicht zugesagt, trotzdem war er in seinen eigenen EntwĂźrfen fĂźr eine Stadt des KdF-Wagens durchaus bereit, Zugeständnisse an die Monumentalästhetik des Nationalsozialismus zu machen. Er passte sich in der FĂźhrung der HauptstraĂenzĂźge und der geplanten Positionierung der Parteigebäude Hitlers architektonischen Auffassungen an.cite-ref-20[20]
1945 bis 1970
Die Stadt war bei Kriegsende ein Torso mit einer grĂśĂeren Anzahl von Barackenlagern, in denen vor allem Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge fĂźr das KdF-Werk untergebracht waren.cite-ref-21[21] Am 11. April 1945 wurde das Werk Ziel alliierter Luftangriffe und durch Fliegerbomben zu zwei Dritteln zerstĂśrt.
Am Abend des 12. April 1945 erreichten US-amerikanische Panzerspitzen Fallersleben. Sie stieĂen am folgenden Tag in Richtung Elbe vor, ohne die damalige âStadt des KdF-Wagensâ zu durchfahren. Dies geschah in Kenntnis des Elends derartiger Lagerstädte und um sich nicht in Gefechten mit dem Volkssturm zu verzetteln. Erst mit dem Erscheinen weiterer amerikanischer Panzer am 14. April 1945 erfolgte die Besetzung der Stadt, ohne dass es zum Widerstand kam. Die groĂe Zahl von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen in den Barackenlagern wurde befreit.cite-ref-22[22] Der amerikanische Stadtkommandant ernannte am 12. Mai 1945 aufgrund von Vorschlägen aus Gewerkschaftskreisen 13 Stadtverordnete. Die Stadtverordnetenversammlung trat am 25. Mai 1945, anderen Angaben zufolge am 12. Mai 1945,cite-ref-23[23] zum ersten Mal zusammen und beschloss auf Drängen der Besatzungsmacht die Ănderung des bisherigen Stadtnamens âStadt des KdF-Wagens bei Fallerslebenâ in âWolfsburgâ.cite-ref-24[24]cite-ref-25[25] Damit erhielt die Stadt ihren endgĂźltigen Namen nach dem bereits 1302 urkundlich erwähnten Schloss Wolfsburg.cite-ref-26[26] Die Keimzelle der Stadt wies bereits vor ihrer GrĂźndung die topographische Bezeichnung âWolfsburgâ auf, die auch (siehe oben âVorgeschichte der Stadt Wolfsburgâ) bis 1928 amtlicher Name des Gutsbezirks war. Nicht zutreffend ist die Behauptung, Adolf Hitlers Beiname âWolfâ (enthalten etwa in âWolfsschanzeâ) sei inspirierend gewesen, als die Stadt nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges den Namen âWolfsburgâ annahm. Am 3. Juni 1945 Ăźbernahm die Britische Militärregierung die Stadt von den Amerikanern.cite-ref-27[27]
Das Volkswagenwerk stand zunächst unter der Leitung des britischen Majors Ivan Hirst. Er verhinderte die Demontage der Fertigungsmaschinen, indem er dem Volkswagenwerk Aufträge der britischen Regierung verschaffte. Nur durch diese Aufträge konnte das VW-Werk nach Kriegsende bestehen bleiben und somit das Wachstum der Stadt Wolfsburg auslÜsen.
Nach dem Krieg wurden in den bestehenden Baracken viele Displaced Persons und FlĂźchtlinge untergebracht. Das Volkswagenwerk komplettierte zur Behebung der Wohnungsnot 1946â1947 die noch nicht fertiggestellten Baracken und diese wurden ganz allgemein genutzt. Aus frĂźheren Barackenlagern entstanden Stadtteile der sich entwickelnden Industriestadt, ohne dass jahrzehntelang an die KZ-Häftlinge erinnert worden wäre.cite-ref-28[28]
1948 legte der Städteplaner und Architekt Hans Bernhard Reichow einen Plan zum weiteren Aufbau der Stadt vor.cite-ref-29[29] Er stand in der Tradition des landschaftlichen Bauens und diente in der Folgezeit als Leitlinie fßr die Errichtung neuer Stadtteile.cite-ref-30[30]
Bei den Kommunalwahlen 1948 erhielt die rechtsgerichtete Deutsche Rechtspartei in Wolfsburg ßber 60 Prozent der Stimmen. Die Wahl wurde später aus formalen Grßnden annulliert.cite-ref-31[31] Zum 1. Oktober 1951 schied die Stadt aus dem Landkreis Gifhorn aus und wurde eine kreisfreie Stadt. Die kommenden Jahrzehnte waren geprägt durch das Wirtschaftswunder. Damit einher ging das schnelle Wachstum der Stadt und des Volkswagenwerks. Wolfsburg verzeichnete ab 1961 einen enormen Zuwachs durch Gastarbeiter, die vor allem aus Italien kamen.cite-ref-32[32] Zahlreiche repräsentative Üffentliche Gebäude und Kirchen wurden errichtet, teilweise von namhaften Architekten.
Am 5. August 1955 lief der einmillionste Volkswagen in Wolfsburg vom Band. Dieses Ereignis wurde mit einem goldfarbenen Käfer gefeiert, bei dem zahlreiche Chromteile mit geschliffenen Glasperlen besetzt sind.cite-ref-33[33] 1958 wurde das Rathaus der Stadt eingeweiht. 1960 wandelte man die Volkswagenwerk GmbH in eine Aktiengesellschaft um.
1970 bis heute
Im Zuge der niedersächsischen Kommunalreform von 1972 wurden 20 Orte durch das Wolfsburg-Gesetz nach Wolfsburg eingemeindet (siehe auch unter Eingemeindungen). Dadurch Ăźberschritt die Einwohnerzahl die 100.000-Grenze und Wolfsburg erlangte mit nahezu 131.000 Einwohnern den Status einer GroĂstadt; die Stadtfläche vergrĂśĂerte sich von 35 auf 204 Quadratkilometer. FĂźr die eingemeindeten Stadtteile wurden elf Ortschaften gebildet mit direkt gewählten Ortsräten und jeweils einem OrtsbĂźrgermeister. 1973 wurde mit fast 132.000 die hĂśchste Einwohnerzahl der Stadt erreicht.
Mit Wirkung vom 1. Februar 1978 wurde die Stadt Wolfsburg aus dem Regierungsbezirk LĂźneburg ausgegliedert und dem Regierungsbezirk Braunschweig zugeordnet, ehe die Regierungsbezirke in Niedersachsen zum 1. Januar 2005 aufgelĂśst wurden. 1982 erhielt die Stadt mit der A 39 einen direkten Autobahnanschluss als Abzweigung von der A 2 (OberhausenâWerder (Havel)) und 1988 wurde Wolfsburg zur Hochschulstadt, als die staatliche Fachhochschule Braunschweig/WolfenbĂźttel (heute: Ostfalia Hochschule fĂźr angewandte Wissenschaften) hier einen Standort einrichtete.
Im Jahre 1991 kamen zu den elf Ortschaften aus dem Jahre 1972 weitere drei hinzu (Detmerode, Westhagen und Nordstadt). 2001 wurden die Ortschaften Stadtmitte und Mitte-West gebildet. Damit ist Wolfsburg in 16 Ortschaften gegliedert.
Als âSympathiekundgebungâ fĂźr den neuen VW Golf V nutzte die Stadt Wolfsburg vom 25. August bis 10. Oktober 2003 im Internet, dem Briefpapier der Stadt und auf Ortsschildern den Namen Golfsburg.cite-ref-34[34] Diese Aktion fand ein bundesweites Echo in der Presse, in Rundfunk- und Fernsehnachrichten.
In den Jahren 1983, 2005 und 2017 war die Stadt Wolfsburg Ausrichter des Kulturfestes Tag der Niedersachsen und 2004 und 2012 des Kulturfestes Tag der Braunschweigischen Landschaft.
Deutschlandweite Aufmerksamkeit erlangte Wolfsburg im Sommer 2009 durch den Gewinn der deutschen FuĂballmeisterschaft mit dem VfL Wolfsburg. Die in der Innenstadt gefeierte Party mit etwa 100.000 Menschen war einzigartig in der Wolfsburger Stadtgeschichte.cite-ref-35[35] Im August 2016 wurde Wolfsburg der Ehrentitel âReformationsstadt Europasâ durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa verliehen.cite-ref-reformation-36-0[36]
Im März 2019 wurde bekannt gegeben, dass der Nordkopf in einer Kooperation zwischen der Wolfsburg AG und der Signa Holding neu gestaltet wird. Das Projekt sollte im Laufe der nächsten sieben Jahre ein neues Stadtzentrum schaffen.cite-ref-37[37] Nach der Insolvenz der Signa Holding 2023 verfolgte die Stadt die Planung weiter. 2024 gab es eine 3-stufige BĂźrgerbeteiligung zur Nordkopfentwicklung. Aktuell liegen drei finale EntwĂźrfe des renommierten dänischen PlanungsbĂźros Henning Larsen Architects vor. BĂźrger konnten zunächst ein allgemeines Feedback sowie WĂźnsche fĂźr den Nordkopf äuĂern, anschlieĂend erste EntwĂźrfe kommentieren und abschlieĂend dem Favoriten eine Stimme geben. Ein Satzungsbeschluss fĂźr den Bebauungsplan soll in 2025 erfolgen und in der Folge der Baubeginn.cite-ref-38[38]
Eingemeindungen
Mit Wirkung vom 1. Juli 1938 wurden die Gemeinden Rothehof-Rothenfelde und HeĂlingen (einschlieĂlich des Wohnplatzes Wolfsburg) mit insgesamt 857 Einwohnern sowie zahlreichen FlurstĂźcken der Gemeinden MĂśrse (Gemarkungen MĂśrse, Hattorf und Barnstorf), Sandkamp, Fallersleben und Hattorf (damals alle Landkreis Gifhorn) zur âStadt des KdF-Wagensâ vereinigt, 1945 wurde sie in âStadt Wolfsburgâ umbenannt. 1951 verlieĂ sie den Landkreis Gifhorn und wurde kreisfrei. 1961cite-ref-39[39] oder 1963cite-ref-40[40] wurde â als erstes ehemals braunschweigisches Gebiet â der heutige Stadtteil Kreuzheide von Kästorf nach Wolfsburg umgemeindet.
⢠vom Landkreis Gifhorn:
⢠Stadt Fallersleben (rund 12.000 Einwohner)
⢠Gemeinden Almke, Barnstorf, Ehmen, Hattorf, Hehlingen, Heiligendorf, MÜrse, Neindorf, Sandkamp und Sßlfeld
⢠vom Landkreis Helmstedt:
⢠Stadt Vorsfelde (rund 11.000 Einwohner)
⢠Gemeinden Brackstedt, Kästorf, Neuhaus, Nordsteimke, Reislingen, Velstove, Warmenau und Wendschott
Einwohnerentwicklung
â
Hauptartikel
:
Einwohnerentwicklung von Wolfsburg
Von rund 1000 Einwohnern 1938 stieg die BevĂślkerungszahl der Stadt bis 1950 auf 25.000 und verdoppelte sich bis 1958 auf 50.000. Durch GrĂźndung neuer Stadtteile wie Detmerode und Westhagen stieg die Einwohnerzahl weiter rasch an. Am 1. Juli 1972 Ăźberschritt die Einwohnerzahl der Stadt Wolfsburg auf Grund der Eingemeindung mehrerer Orte die Grenze von 100.000, wodurch sie zur GroĂstadt wurde. 1973 erreichte die BevĂślkerungszahl mit 131.971 ihren historischen HĂśchststand. Ende Dezember 2014 lebten in Wolfsburg nach Fortschreibung des Niedersächsischen Landesamtes fĂźr Statistik 123.027 Menschen mit Hauptwohnsitz.
Die folgende Ăbersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Dabei handelt es sich um Volkszählungsergebnisse (*) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ămter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen ab 1938 auf die WohnbevĂślkerung und seit 1987 auf die âBevĂślkerung am Ort der Hauptwohnungâ.cite-ref-bev-lkerungsbericht-2025-43-0[43]
Volkszählungsergebnis
Im Jahr 2024 hatten etwa circa 56.400 Menschen (44 %) einen Migrationshintergrund.cite-ref-bev-lkerungsbericht-2025-43-1[43]
| Rank | Nationalität | Einwohnerzahl (31. Dezember 2024) |
|---|---|---|
| 1 | Italien Italien | 5.822 |
| 2 | Ukraine Ukraine | 2.131 |
| 3 | Polen Polen | 2.029 |
| 4 | Indien Indien | 1.400 |
| 5 | Turkei TĂźrkei | 1.001 |
| 6 | Afghanistan Afghanistan | 876 |
| 7 | Tunesien Tunesien | 822 |
| 8 | Iran Iran | 589 |
| 9 | Kosovo Kosovo | 522 |
| 10 | Kamerun Kamerun | 518 |
| 11 | China Volksrepublik Volksrepublik China | 460 |
| 12 | Serbien Serbien | 320 |
| 13 | Mexiko Mexiko | 283 |
| 14 | Spanien Spanien | 261 |
| 15 | Vietnam Vietnam | 246 |
Religionen
Konfessionsstatistik
Gemäà der Volkszählung 2011 waren 40,2 % der Einwohner evangelisch, 17,2 % rÜmisch-katholisch und 42,6 % waren konfessionslos, gehÜrten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.cite-ref-45[45] Der Anteil der Protestanten und Katholiken an der GesamtbevÜlkerung ist seitdem beträchtlich gesunken.cite-ref-46[46]cite-ref-47[47] Ende 2024 waren von den 128.213 Einwohnern 25,8 % (33.056) evangelisch, 13,5 % (17.290) katholisch und 60,7 % (77.858) waren konfessionslos oder gehÜrten einer anderen Glaubensgemeinschaft an.cite-ref-48[48] Ende 2023 waren von den Einwohnern 27,0 % evangelisch, 14,0 % katholisch und 59,0 % waren konfessionslos oder gehÜrten einer anderen Glaubensgemeinschaft an.cite-ref-49[49]
Christliche Konfessionen
Das Gebiet der heutigen Stadt Wolfsburg gehÜrte bis 1946 zur Provinz bzw. zum Land Hannover und zum Freistaat Braunschweig. Daher gehÜrten die lutherischen Kirchengemeinden der Orte im heutigen Stadtgebiet Wolfsburgs auch zu diesen beiden Landeskirchen. An dieser ZugehÜrigkeit hat sich bis heute nichts geändert. Grob gesehen gehÜren die Kirchengemeinden der Kernstadt und des westlichen und sßdlichen Stadtgebiets zum Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen innerhalb des Sprengels Lßneburgcite-ref-50[50] der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und die Kirchengemeinden des Üstlichen und nÜrdlichen Stadtgebiets zur Propstei Vorsfeldecite-ref-51[51] der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig. Eine Gemeinde der Evangelisch-reformierten Kirche befindet sich ebenfalls in Wolfsburg sowie die Stadtmission und die Evangelische Gemeinschaft Fallersleben, die beide zum Ohofer Gemeinschaftsverband innerhalb des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbands gehÜren (Gemeinschaften innerhalb der Evangelischen Kirche).
Von Anfang an zogen jedoch auch Katholiken nach Wolfsburg. Die Region gehĂśrt zum Bistum Hildesheim. Wolfsburg ist Sitz des Dekanates Wolfsburg-Helmstedt, es umfasst neben Wolfsburg auch den Landkreis Gifhorn und den GroĂteil des Landkreises Helmstedt. Zur Pfarrei St. Christophorus in der Innenstadt gehĂśren heute auch die katholischen Kirchen in den Stadtteilen Alt-Wolfsburg und Detmerode. Die Kirchen in den Stadtteilen Rabenberg, Westhagen und Wohltberg wurden geschlossen. In Fallersleben und Vorsfelde befindet sich je eine weitere katholische Pfarrei.
Neuapostolische Kirchen befinden sich in den Stadtteilen Fallersleben und KĂśhlerberg, ihre Gemeinden gehĂśren zum Kirchenbezirk Braunschweig. Die neuapostolische Kirche in Vorsfelde wurde aufgegeben. 1950 wurde die Gemeinde Wolfsburg gegrĂźndet, bereits ab 1948 fanden neuapostolische Gottesdienste von der schon 1923 gegrĂźndeten Gemeinde Fallersleben aus in einer Wolfsburger Schulbaracke statt. Ferner sind in Wolfsburg folgende Konfessionen freikirchlicher Struktur vertreten: Siebenten-Tags-Adventisten, Baptisten, Pfingstler, Gemeinde Gottes, Selbständige Lutheraner, Mennoniten, Methodisten und Apostelamt Jesu Christi. AuĂerdem finden sich in der Stadt zwei Versammlungen der Zeugen Jehovas.
Judentum
Seit Februar 2005 besteht die Liberale JĂźdische Gemeinde Wolfsburg-Region Braunschweig. Die orthodoxe jĂźdische Gemeinde zu Wolfsburg wurde im Herbst 2007 gegrĂźndet. Das jĂźdische Zentrum mit Gemeindesitz samt Synagoge befindet sich in Sandkamp.
Islam
Das Islamische Kulturzentrum mit der Al-Salam-Moschee wurde 2006 erĂśffnet. Entworfen wurde es von dem Wolfsburger ArchitekturbĂźro Koller-Heitmann-SchĂźtz. Hauptsponsor des Baus war der Herrscher des Emirats Schardscha Sultan bin Mohamed al-Qasimi.cite-ref-52[52] Die Moschee hat kein Minarett. Ferner gibt es in Wolfsburg die EyĂźp-Sultan-Moschee der TĂźrkisch-Islamischen Gemeinde zu Wolfsburg in der Stadtmitte.
Politik und Verwaltung
An die Spitze der jungen âStadt des KdF-Wagensâ wurde vom Regierungspräsidenten in LĂźneburg mit Wirkung vom 1. Juli 1938 Regierungsassessor Karl Bock als kommissarischer BĂźrgermeister bestimmt. Auch seine Nachfolger wurden von der Regierung eingesetzt. Im Jahr 1946 fĂźhrte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten Rat. Dieser wählte aus seiner Mitte den BĂźrgermeister bzw. OberbĂźrgermeister als Vorsitzenden und Repräsentant der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Stadtdirektor bzw. Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 2001 wurde in Wolfsburg die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen OberbĂźrgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seit 2001 direkt vom Volk gewählt. Es gibt jedoch weiterhin einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jeder Kommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gewählt wird.
Rat
Der Rat ist die kommunale Volksvertretung der Stadt Wolfsburg. Ăber die Vergabe der 46 Sitze entscheiden die BĂźrger alle fĂźnf Jahre in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl. Die folgenden Diagramme zeigen das Ergebnis der Kommunalwahl vom 12. September 2021.
Siehe auch
:
Ergebnisse der Kommunalwahlen in Wolfsburg
Verwaltung
Der Oberbßrgermeister ist Chef der Verwaltung, also Vorgesetzter aller Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Dabei unterstßtzen ihn fßnf Dezernenten, die auf seinen Vorschlag hin als Wahlbeamte vom Rat gewählt werden. Sie bilden zusammen den Verwaltungsvorstand, in dem wÜchentlich die wichtigsten Entscheidungen der Verwaltung beraten werden.
Wolfsburg ist eine kreisfreie Stadt. Als solche nimmt sie neben den Aufgaben als Gemeinde zusätzlich die eines Landkreises wahr.
BĂźrgermeister und OberbĂźrgermeister seit 1938
| Name | von | bis | Amt | Partei |
|---|---|---|---|---|
| Karl Heinrich Bock | 1. Juli 1938 | Dezember 1938 | kommissarischer BĂźrgermeister der âStadt des KdF-Wagensâ | NSDAP |
| Werner Steinecke | 14. Dezember 1938 | 1945 | BĂźrgermeister | NSDAP |
| Felix Laurent | 14. Mai 1945 | 30. September 1945 | BĂźrgermeister | SPD |
| Siegfried Zaayenga | 1. Oktober 1945 | 25. September 1946 | BĂźrgermeister | CDU |
| Werner Kunze | 25. September 1946 | 12. Juni 1947 | BĂźrgermeister | SPD |
| Karl Hieber | 12. Juni 1947 | 20. Dezember 1948 | BĂźrgermeister | SPD |
| Heinrich Heuchling | 20. Dezember 1948 | 4. März 1949 | Bßrgermeister | DRP |
| Ulrich Pusch | 4. März 1949 | 21. Juni 1949 | Staatskommissar | parteilos |
| Arthur Bransch | 21. Juni 1949 | 4. Dezember 1953 | BĂźrgermeister, ab 28. November 1951 OberbĂźrgermeister | CDU |
| Friedrich Mock | 4. Dezember 1953 | 17. Dezember 1954 | OberbĂźrgermeister | BHE |
| Arthur Bransch | 17. Dezember 1954 | 28. April 1958 | OberbĂźrgermeister (2. Amtszeit) | CDU |
| Uwe-Jens Nissen | 28. April 1958 | 18. September 1961 | OberbĂźrgermeister | SPD |
| Hugo Bork | 24. Oktober 1961 | 5. Juli 1972 | OberbĂźrgermeister | SPD |
| Volkmar KĂśhler | 5. Juli 1972 | 15. November 1972 | OberbĂźrgermeister | CDU |
| Hugo Bork | 15. November 1972 | 9. August 1974 | OberbĂźrgermeister (2. Amtszeit) | SPD |
| Helmut Simson | 17. September 1974 | 3. November 1976 | OberbĂźrgermeister | SPD |
| Rolf Nolting | 3. November 1976 | 12. November 1986 | OberbĂźrgermeister | CDU |
| Werner Schlimme | 12. November 1986 | 6. November 1996 | OberbĂźrgermeister | CDU |
| Ingrid Eckel | 6. November 1996 | 22. Februar 2001 | OberbĂźrgermeisterin | SPD |
| Rolf Schnellecke | 22. Februar 2001 | 31. Dezember 2011 | OberbĂźrgermeister | CDU |
| Klaus Mohrs | 1. Januar 2012 | 30. September 2021 | OberbĂźrgermeister | SPD |
| Dennis Weilmann | seit 1. Oktober 2021 | | OberbĂźrgermeister | CDU |
(Quelle: braunschweigischelandschaft.decite-ref-amtstr-gerlisten-53-0[53])
Stadtdirektoren und Oberstadtdirektoren 1946â2001
| Name | von | bis | Amt | Partei |
|---|---|---|---|---|
| Johannes Dahme | 1. August 1946 | 30. Juni 1950 | Stadtdirektor | SPD |
| Otto Grimm | 15. Mai 1950 | 31. Oktober 1951 | Stadtdirektor, ab 1. Oktober 1951 Oberstadtdirektor | parteilos |
| Walter Wegner | 1. Februar 1952 | 9. Mai 1953 | Oberstadtdirektor | parteilos |
| Wolfgang Hesse | 1. Oktober 1953 | 31. Oktober 1964 | Oberstadtdirektor | CDU |
| GĂźnter Balk | 16. Februar 1965 | 11. Oktober 1973 | Oberstadtdirektor | parteilos |
| Werner Hasselbring | 23. Januar 1974 | 22. September 1982 | Oberstadtdirektor | SPD |
| Peter Lamberg | 1. Mai 1983 | 30. April 1995 | Oberstadtdirektor | CDU |
| Rolf Schnellecke | 1. Mai 1995 | 21. Februar 2001 | Oberstadtdirektor | CDU |
(Quelle: braunschweigischelandschaft.decite-ref-amtstr-gerlisten-53-1[53])
Verschuldung
Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/fehlend
Die Gesamtsumme der Schulden beim Üffentlichen Bereich der Stadt Wolfsburg belief sich zum Jahresende 2012 auf 317,4 Millionen Euro. Jeder Einwohner war damit mit 2616 Euro verschuldet.cite-ref-54[54] Von den 103 kreisfreien Städten in Deutschland lag Wolfsburg damit bei der Pro-Kopf-Verschuldung auf Platz 90.
Geplante Fusionen
Am 13. März 2013 beschloss der Rat einstimmig die Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit dem Landkreis Helmstedt. Ziel der Verhandlungen soll die AuflÜsung des Landkreises Helmstedt und die Bildung eines Gemeindeverbandes Wolfsburg sein. Am selben Tag wurde ebenfalls einstimmig die Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit der Nachbarstadt KÜnigslutter am Elm zwecks Eingliederung in die Stadt Wolfsburg beschlossen. Die Fusionspläne in Gestalt eines Gemeindeverbandes Wolfsburg-Helmstedt wurden vom Land Niedersachsen als unvereinbar mit der Niedersächsischen Verfassung abgelehnt. Einen Beschluss, die Fusionsverhandlungen offiziell fßr beendet zu erklären, haben jedoch weder der Kreistag des Landkreises Helmstedt noch der Rat der Stadt Wolfsburg gefasst. Insofern ruhen die Fusionsgespräche bis auf Weiteres.cite-ref-55[55]
Wappen
Der Entwurf des Wappens von Wolfsburg stammt von dem in Isernhagen geborenen und später in Hannover lebenden Wappenkßnstler Gustav VÜlker, der schon die Wappen von Bergen, Salzgitter, Wunstorf und von vielen anderen niedersächsischen Städten entworfen hat. Das Wappen wurde 1947 durch Hauptsatzung eingefßhrt, nach einer stilistischen Vereinfachung am 23. März 1950 von der Stadtvertretung wiederum gebilligt und am 23. Mai desselben Jahres vom Niedersächsischen Minister des Innern genehmigt. 1952 wurde es, mit nochmaliger ministerieller Genehmigung vom 20. September und wiederum 1960/61 mit erneuter, wenngleich eigentlich ßberflßssiger Genehmigung des Lßneburger Regierungspräsidenten vom 7. März 1961 geringfßgig ßberarbeitet; zunächst war das offene Burgtor schwarz mit goldenem Fallgitter, jetzt ist es silbern und geschlossen. Diese zeichnerische Veränderung wurde durch Klaus GrÜzinger durchgefßhrt.cite-ref-56[56]
Weitere Wappenvarianten und Stadtlogo
⢠Die Stadtflagge wurde bereits 1955 eingefßhrt.
⢠Fßr offizielle und hoheitliche Anlässe kommt das Wolfsburger Wappen zum Einsatz.
⢠In Imagekampagnen präsentiert sich die Stadt mit dem Namensgeber der Stadt, dem Wolf.
Städtepartnerschaften
Die Stadt Wolfsburg unterhält folgende Städtepartnerschaften:
⢠Frankreich Marignane, Frankreich (seit 1963)
⢠Italien Provinz Pesaro und Urbino, Italien (seit 1975)
⢠Deutschland Halberstadt, Deutschland (seit 1989)
⢠Polen Bielsko-BiaĹa, Polen (seit 1998)
Ehemalige Partnerstadt:
⢠Vereinigtes Konigreich Luton, Vereinigtes KĂśnigreich (1950â2004); von Wolfsburg fĂźr beendet erklärt.cite-ref-58[58]
Städtefreundschaften
⢠Bosnien und Herzegowina Sarajevo, Bosnien und Herzegowina (seit 1985)
⢠China Volksrepublik Changchun, Volksrepublik China (seit 2006)
⢠China Volksrepublik Dalian, Volksrepublik China (seit 2011)
⢠Vereinigte Staaten Chattanooga, Vereinigte Staaten (seit 2011)
⢠Italien Popoli Terme, Italien (seit 2012)
Konsularische Vertretungen
Kultur und SehenswĂźrdigkeiten
Landschaftsverbände
Die Stadt Wolfsburg ist Mitglied im Verband Braunschweigische Landschaft e. V. mit Sitz in Braunschweig sowie im Lßneburgischen Landschaftsverband e. V. mit Sitz in Uelzen. Diese Verbände wurden zur Pflege kultureller Einrichtungen in den Regionen gegrßndet.
Theater und Veranstaltungszentren
⢠Das Scharoun-Theater am Klieversberg, erbaut nach Plänen des Architekten Hans Scharoun, wurde 1973 erÜffnet. Es bietet 777 Plätze bei Musiktheater-Vorfßhrungen und 833 Plätze im Schauspiel. Jährlich gibt es etwa zwei eigene Produktionen, ansonsten handelt es sich um eine Spielstätte fßr Tourneetheater und anderweitige Gastspiele.
⢠Die Wolfsburger Figurentheater Compagnie in der Bollmohr-Scheune in HeĂlingen
⢠Das Galerie Theater in HeĂlingen (zurzeit geschlossen)
⢠Der CongressPark in der Stadtmitte
⢠Das Hallenbad â Kultur am Schachtweg in der Stadtmitte
⢠Das Tanzende Theater Wolfsburg im Hallenbad â Kultur am Schachtweg
⢠Die Autostadt mit zahlreichen Auftrittsorten
Das Zaubertheater UNIKUM (Kleine BĂźhne Hoffmannhaus) in Fallersleben wurde 2016cite-ref-59[59] und das Holzbanktheater in Reislingen 2024cite-ref-60[60] geschlossen.
Museen
â
Hauptartikel
:
Liste der Museen in Wolfsburg
Bedeutende Bauwerke
⢠Die Wolfsburg, ein Weserrenaissance-Schloss aus dem 13. Jahrhundert, erstmals erwähnt 1302 als Sitz des Adelsgeschlechts derer von Bartensleben, gab der Stadt ihren Namen. Das Schloss gehĂśrt seit 1961 der Stadt und beheimatet das Stadtmuseum, die Städtische Galerie, den Kunstverein Wolfsburg, die Lernwerkstatt und das Institut Heidersberger mit wechselnden Ausstellungen. Die im 18. Jahrhundert in den Besitz der preuĂischen Adelsfamilie von der Schulenburg gekommene Anlage ist das älteste und kunsthistorisch bedeutendste Bauwerk. Es gilt daher als Wahrzeichen der Stadt.
⢠Burg Neuhaus im Stadtteil Neuhaus ist eine mittelalterliche Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert und befindet sich seit 1981 im Besitz der Stadt.
⢠Im Stadtteil Fallersleben befindet sich Schloss Fallersleben, ein 1551 fertiggestelltes Schloss, das Witwensitz der Herzogin Clara zu Gifhorn war. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe der Altstadt Fallerslebens und beheimatet seit 1991 das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum. Nahe dem Schloss befinden sich auch das Alte Brauhaus und die Michaeliskirche.
⢠Neben Fallersleben verfßgt auch Vorsfelde ßber ein historisches Zentrum mit zahlreichen denkmalgeschßtzten Gebäuden (siehe: Liste der Baudenkmale in Wolfsburg-Vorsfelde), darunter die St.-Petrus-Kirche und das Imkerhaus.
⢠1958 wurde am Marktplatz im SĂźdabschnitt der PorschestraĂe das Rathaus eingeweiht. 1990 wurde der SĂźdkopf ausgebaut, wobei die Einkaufspassage SĂźdkopf-Center (von den Wolfsburgern wegen ihrer Form auch âSchiffâ genannt) entstand. Am SĂźdkopf befindet sich auch die Wolfsburger âKulturmeileâ, bestehend aus Scharoun-Theater, CongressPark (frĂźher: Stadthalle), Planetarium, Alvar-Aalto-Kulturhaus mit Stadtbibliothek und dem 1994 erĂśffneten Kunstmuseum. Das Rathaus wurde 1994 um das Rathaus B erweitert.
⢠Der finnische Architekt und Designer Alvar Aalto erbaute in Wolfsburg neben dem genannten Kulturhaus die Heilig-Geist-Kirche mit Gemeindezentrum im Stadtteil Klieversberg und die Stephanuskirche im Stadtteil Detmerode. Der Architekt Hans Scharoun entwarf das Theater (heute Scharoun-Theater).
⢠In der Innenstadt wurde 1977â1980 der zuvor noch befahrbare mittlere Abschnitt der PorschestraĂe zu einer FuĂgängerzone umgestaltet. Der Haupteinkaufsbereich der Innenstadt teilt sich in drei Teile: PorschestraĂe-Nord (mit dem Nordkopf), -Mitte und -SĂźd (mit dem SĂźdkopf). Die PorschestraĂe-Mitte bietet eine Wasserlandschaft und viele Sitzgelegenheiten. Auch die 2001 fertiggestellte Einkaufspassage City-Galerie mit rund 100 Geschäften befindet sich in diesem Abschnitt der FuĂgängerzone.
⢠In Wolfsburg wurden im Jahre 2000 die Autostadt (nÜrdlich des Mittellandkanals) und das CinemaxX erÜffnet, 2002 die neue Volkswagen Arena Üstlich der Autostadt.
⢠Im November 2005 wurde das phĂŚno erĂśffnet, ein interaktives Wissenschaftsmuseum. Der architektonisch auĂergewĂśhnliche Bau entstand nach den Plänen von Zaha Hadid. Auf fast 9000 m² Ausstellungsfläche sind 250 Experimentierstationen aufgebaut, die naturwissenschaftliche Phänomene erlebbar machen. Die Baukosten beliefen sich auf rund 80 Millionen Euro.
⢠Neben der Volkswagen Arena liegen die EisArena, das Heimatstadion der Grizzlys Wolfsburg, das BadeLand und der Allersee im Allerpark.
⢠Das Einkaufszentrum Designer Outlets Wolfsburg, kurz DOW, wurde am 15. Dezember 2007 erÜffnet. Seit einer Erweiterung beträgt die Verkaufsfläche 16.000 m².
Weitere kulturelle Einrichtungen und Gruppen
⢠Die Italienische Konsularagentur in Wolfsburg unterhält eine Kulturabteilung und beteiligt sich mit Konzerten, Ausstellungen und Seminaren am kulturellen Leben der Stadt.
⢠Vom 23. April bis zum 10. Oktober 2004 fand in der Stadt Wolfsburg die zweite Niedersächsische Landesgartenschau statt.
⢠Seit 2009 ist das Delphin-Kino wieder fĂźr die Ăffentlichkeit geĂśffnet.
Kirchen
Siehe auch
:
Liste von Sakralbauten in Wolfsburg
⢠Unweit der FuĂgängerzone befinden sich die beiden Hauptkirchen der Kernstadt, die evangelische Christuskirche und die katholische St.-Christophorus-Kirche. Die St.-Petrus-Kirche in Vorsfelde ist die Hauptkirche der Propstei Vorsfelde.
RegelmäĂige Veranstaltungen
⢠saisonbedingt: Eishockey (Grizzlys Wolfsburg) in der Eis Arena; FuĂball-Bundesliga in der Volkswagen Arena (Herren) sowie im AOK-Stadion (Damen)
⢠Januar/Februar:
⢠Hochzeitsmesse im CongressPark
⢠Mai:
⢠Schßtzen- und Volksfest im Allerpark (pro Jahr etwa 350.000 Besucher)cite-ref-61[61]
⢠Campus Open Air am Robert-Koch-Platz, Projekt der Musikschmiede an der Ostfalia Hochschule fßr angewandte Wissenschaften
⢠Juni: Internationale Sommerbßhne (Schloss Wolfsburg)
⢠Juli/August: Jazz ânâ more, Open-Air-Konzerte in der FuĂgängerzone
⢠August:
⢠Seefest am Allersee
⢠Altstadtfest in der Altstadt Fallersleben
⢠Eberfest in der Altstadt Vorsfelde
⢠Oktober:
⢠Alle zwei Jahre die IZB (Internationale Zulieferer-BĂśrse), die grĂśĂte AutomobilzuliefererbĂśrse Europas im Allerpark
⢠November/Dezember:
⢠Weihnachtsmärkte in der Innenstadt, in der Autostadt, in Fallersleben und Vorsfelde
Kulinarische Spezialitäten
Eine bekannte Speise aus Wolfsburg ist die VW-Currywurst. Das Werksessen der Wolfsburger ist eine von einem Volkswagen-eigenen Wirtschaftsbetrieb schon seit 1973 zubereitete Currywurst bzw. die dazugehĂśrige, nach einem geheimgehaltenen Rezept zubereitete und typischerweise warme Currysauce.cite-ref-62[62]cite-ref-63[63] 80 Prozent der WĂźrste werden in den Kantinen der deutschen VW-Werke konsumiert.cite-ref-64[64] Die groĂe Beliebtheit von Wurst und Sauce hat mittlerweile dazu gefĂźhrt, dass man sie auch auĂerhalb des Volkswagenwerks kaufen kann. In Berlin ist sie inzwischen im Museum zu sehen.cite-ref-65[65] 2014 wurden 6,3 Millionen VW-CurrywĂźrste hergestellt.cite-ref-66[66]
Freizeit und Sport
Freizeit
⢠Das phĂŚno ist eines der grĂśĂten deutschen Science Center.
⢠Im Allerpark gibt es die einzige Sechs-Mast-Wasserski-Anlage Europas im Arena-See sowie nebenan die grĂśĂte Skateboard-Funbox Europas.
⢠Wolfsburg besitzt viele Stadtparks, zum Beispiel die Schlossparks in Alt-Wolfsburg und Fallersleben, den Klieversberg, den Allerpark und den Schillerteich-Park. Teilweise besteht die MÜglichkeit zum Crossgolfen. Insgesamt sind die Üffentlichen Parkanlagen der Stadt doppelt so groà wie der Central Park in New York City. Im Sßden liegt der Stadtwald, im Osten der DrÜmling und im Westen der Barnbruch, die auch als Naherholungsgebiete dienen.
⢠Das Hallenbad â Kultur am Schachtweg im ehemaligen Hallenbad ist eines der grĂśĂten Kulturzentren Norddeutschlands. Neben Konzerten, Kleinkunst und Programmkino bietet das Haus vielfältige Angebote fĂźr Jugendliche (Ăbungs-/Proberäume) und Kinder (Kinderbetreuung)
⢠Der Hygia X-perience Park im Allerpark bietet viele Spiel- und SportmÜglichkeiten.
⢠Das Planetarium Wolfsburg ist mit 15 Meter Kuppeldurchmesser das grĂśĂte Planetarium Niedersachsens.
⢠Das VW-Bad ist ein Freibad, das unter Denkmalschutz steht.
⢠Darßber hinaus gibt es in Wolfsburg mehrere Theater und Museen, Reitanlagen, Sportplätze, Jugendzentren und Stadien.
Sport
⢠Wolfsburg ist in den ersten Ligen unter anderem durch die Männer- und Frauen-FuĂballteams des VfL Wolfsburg vertreten. Die Herren spielen seit 1997 durchgehend in der Bundesliga, wurden in der Saison 2008/09 Deutscher Meister und gewannen 2014/15 den DFB-Pokal. Die Frauen sind siebenmaliger Meister der Frauen-Bundesliga, zehnmal Pokalsieger und gewannen zweimal die Champions League. In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) spielt die Eishockeymannschaft der Grizzlys Wolfsburg.
⢠Im Amateurbereich ist Wolfsburg auch in weiteren amerikanischen Sportarten stark vertreten. So gibt es neben dem American-Football-Club Blue Wings, die Wolfsburg Yahoos (Baseball) und den Eishockey-Nachwuchs, die Young Grizzlys des EHC Wolfsburg. Die Wolfsburg Honeybees sind erfolgreich im Damen-Cheerleading â unter anderem wurden sie im Jahr 2001 in Japan Vizeweltmeister. Die PBSG Wolfsburg spielt seit 2014 in der 2. Poolbillard-Bundesliga.
⢠2021 bewarb sich die Stadt als Host Town fĂźr die Gestaltung eines viertägigen Programms fĂźr eine internationale Delegation der Special Olympics World Summer Games 2023 in Berlin. 2022 wurde sie als Gastgeberin fĂźr Special Olympics Tunesien ausgewählt.cite-ref-67[67] Damit wurde sie Teil des grĂśĂten kommunalen Inklusionsprojekts in der Geschichte der Bundesrepublik mit mehr als 200 Host Towns.cite-ref-68[68]
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaftsdaten und ansässige Unternehmen
Wolfsburg hat rund 120.000 Arbeitsplätze. Ăber 78.000 Einpendler (Stand 2018) arbeiten in der Stadt.cite-ref-69[69] Im Jahre 2016 betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP), innerhalb der Stadtgrenzen, 22,155 Milliarden Euro und belegte damit Rang 13 in der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung. Das BIP pro Kopf lag im selben Jahr bei 178.706 ⏠pro Kopf (Niedersachsen: 34.812 ⏠/ Deutschland 38.180 âŹ). Unter allen kreisfreien Städten in Deutschland hatte Wolfsburg damit das hĂśchste BIP pro Kopf und gehĂśrte auch weltweit zu den reichsten Städten.cite-ref-70[70] Die Arbeitslosenquote in Wolfsburg lag im Dezember 2018 bei 4,4 % und damit unter dem niedersächsischen Durchschnitt von 5,0 %.cite-ref-71[71] Im Zukunftsatlas 2016 belegte Wolfsburg Platz 5 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit âTop Zukunftschancenâ.cite-ref-72[72]
Der mit Abstand grĂśĂte Arbeitgeber ist die Volkswagen AG, die in Verwaltung und Werk Ăźber 50.000 Menschen beschäftigt. Das Volkswagenwerk Wolfsburg war die grĂśĂte Fabrik der Welt, nachdem sie 2022 von der Tesla Gigafactory 5 Ăźberholt wurde.cite-ref-73[73] Durch das Volkswagenwerk und die vielen Zulieferer in Wolfsburg und der näheren Region ist die Wirtschaft stark auf die Automobilindustrie ausgerichtet. Um Wolfsburg von dieser Monoindustrie wegzubewegen, die bei Krisen im Automobilsektor sehr anfällig ist, grĂźndeten Stadt und Volkswagen AG 1999 die Wolfsburg AG. Das Konzept sieht die Entwicklung einer nachhaltigen Wirtschafts- und Beschäftigungsperspektive am Standort Wolfsburg vor.
Auch weitere in Wolfsburg ansässige Unternehmen haben zumeist den Schwerpunkt Automobilindustrie. So hatte auch der internationale IT-Dienstleister HĂśnigsberg & DĂźvel Datentechnik, der auch im Banken-, Versorgungs- und Gesundheitswesen tätig war, hier seinen Sitz. Weitere Unternehmen wie Sitech oder Volkswagen Group Services sind in der Stadt als VW-Tochterunternehmen ansässig. Eines der zehn grĂśĂten deutschen Logistikunternehmen, die Schnellecke Group, deren Inhaber der ehemalige OberbĂźrgermeister Rolf Schnellecke ist, erzielte im Jahr 2012 835 Millionen Euro Umsatz und beschäftigt fast 19.000 Mitarbeiter. Zudem hat der nach eigenen Angaben grĂśĂte System-Friseur Deutschlands, die Klier Hair Group, hier seinen Sitz.
Verkehr
Schienenverkehr
Der Wolfsburger Hauptbahnhof liegt an der Schnellfahrstrecke HannoverâBerlin. Er wird von Intercity-Express-ZĂźgen der Linien Berlin â Braunschweig â Kassel â Frankfurt (Main) â Mannheim â Karlsruhe â Basel â (Bern â Interlaken) und Berlin â Hannover â Hamm â KĂśln (â Bonn)/DĂźsseldorf (â KĂśln/Bonn Flughafen) jeweils im Zwei-Stunden-Takt bedient. AuĂerdem hielten hier bis zum Fahrplanwechsel 2024 Intercity-ZĂźge auf der Strecke Berlin â Stendal â Hannover â Amsterdam im Zwei-Stunden-Takt.
Im Regionalverkehr halten hier Regionalbahnen meist im Stundentakt in Richtung Oebisfelde â Stendal sowie Ăźber Oebisfelde und Haldensleben nach Magdeburg. Mit dem RE30 besteht stĂźndlich eine Verbindung zur Landeshauptstadt Hannover Ăźber Gifhorn. Die Linie RE50 verbindet halbstĂźndlich den Wolfsburger Hauptbahnhof mit Hildesheim Hbf Ăźber Braunschweig Hbf.
Im Westen der Stadt liegt der Trennungsbahnhof Fallersleben, in dessen Nähe die Bahnstrecke nach Braunschweig (Weddeler Schleife) abzweigt, die auch von ICE-ZĂźgen befahren wird. In Fallersleben halten RegionalzĂźge in Richtung Braunschweig und Hannover. AuĂerdem zweigt hier eine zweigleisige, nicht elektrifizierte Anschlussbahn ins Volkswagenwerk ab.
Der Bahnhof Vorsfelde an der Strecke Richtung Stendal und der Bahnhof Ehmen an der Braunschweiger Strecke wurden in den 1970er Jahren stillgelegt, ebenso wie die BahnhĂśfe Almke und Neindorf an der Bahnstrecke SchandelahâOebisfelde bei der Gesamtstilllegung dieser Strecke.cite-ref-74[74]
StraĂenverkehr
Durch das westliche Stadtgebiet von Wolfsburg fĂźhrt die A 39, die nĂśrdlich der Stadt bei Weyhausen (Landkreis Gifhorn) beginnt und Richtung SĂźden zur A 2 (Oberhausen â Werder bei Berlin) fĂźhrt. Die WeiterfĂźhrung der A 39 als direkte Verbindung nach Braunschweig, Salzgitter und zur A 7 wurde Anfang 2009 fertiggestellt. AuĂerdem ist in Planung, die A 39 bei Weyhausen nĂśrdlich weiter bis nach LĂźneburg an den nĂśrdlichen Teil der A 39, der bis zum Maschener Kreuz sĂźdlich von Hamburg fĂźhrt, heranzubauen.
Der Berliner Ring stellt eine Art Stadt-Peripherie dar, die die Innenstadt mit einer vier- (teilweise auch sechs-)spurigen StraĂe umgibt und zahlreiche, ebenfalls mehrspurige Abzweigungen, zum Beispiel zur Braunschweiger StraĂe und zur Heinrich-Nordhoff-StraĂe, besitzt. Ăber den Berliner Ring/die Braunschweiger StraĂe sind alle wichtigen Orte innerhalb Wolfsburgs zu erreichen.
Radverkehr
Obwohl Wolfsburg eine sehr autogeprägte Stadt ist, spielt der Radverkehr insbesondere fßr die Arbeitswege und die ßbrige Nahmobilitätcite-ref-75[75] eine wichtige Rolle. Radtouristisch ist der durch Wolfsburg verlaufende Aller-Radweg zu erwähnen, der zwischen Magdeburg und Verden/Aller verläuft.
Die Stadt arbeitet seit mehreren Jahren an der Verbesserung ihrer Fahrradfreundlichkeit und hat sich zu einem 24-Punkte-Programm âLeitbild Radverkehrâcite-ref-76[76] verpflichtet, dessen Ziele bis 2025 erreicht werden sollen. Seit 2017 ist die Stadt Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Niedersachsen/Bremen (AGFK Niedersachsen/Bremen).cite-ref-77[77] In der Stadtverwaltung ist dauerhaft ein hauptamtlicher Radverkehrskoordinator tätig. Die zu gleichen Teilen von der Stadt Wolfsburg und dem Volkswagen-Konzern getragene Wolfsburg AG hat sich 2018 als erstes Unternehmen in der Stadt als Fahrradfreundlicher Arbeitgeber zertifizieren lassen.cite-ref-78[78] Bei den zweijährlich stattfindenden Fahrradklimatests des ADFC schneidet Wolfsburg aber bislang nur mittelmäĂig ab und erhält seit 2012 mit einem leichten negativen Trend Gesamtbewertungen zwischen 3,8 und 4,0cite-ref-79[79] (nach Schulnotensystem 1â6).
Ăffentlicher Personennahverkehr
Den Üffentlichen Personennahverkehr in der Stadt Wolfsburg bedienen zahlreiche Buslinien der Wolfsburger Verkehrs-GmbH (WVG) mit einem Fahrgastaufkommen von rund 12,8 Millionen Fahrgästen pro Jahr. Seit dem 26. Oktober 2014 gibt es ein neues Busliniennetz.
Seit dem 27. August 2020cite-ref-80[80] verkehrt der PlusBus 300 des Landesnetzes Sachsen-Anhalt von Wolfsburg Ăźber KlĂśtze und Beetzendorf nach Salzwedel, betrieben durch die Personenverkehrsgesellschaft Altmarkkreis Salzwedel mbH (PVGS).
Schifffahrt
Auf dem Mittellandkanal werden groĂe Mengen Fracht transportiert. Die Schifffahrt sämtlicher Couleur wird an den Häfen Wolfsburgs bedient.
Flugverkehr
Der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg, der sich in Braunschweig-Waggum befindet, wird grĂśĂtenteils von Privatfliegern und Firmen (zum Beispiel Volkswagen Airservice) genutzt. LinienflĂźge gibt es nicht. Er ist der zweitgrĂśĂte Forschungsflughafen Europas. Der nächste Verkehrsflughafen ist der Flughafen Hannover in Langenhagen.
Medien
⢠freischwimmer (Stadtmagazin, erscheint fßnf Mal pro Jahr, bis Februar/März 2016)
⢠hallo Wolfsburg (bis September 2014 Wolfsburger Rundblick) (Samstagszeitung, gratis)
⢠indigo (Stadtmagazin, erschien monatlich bis Dezember 2015)
⢠Neue Wolfsburger (Mittwochszeitung, gratis)
⢠TV38 â Fernsehsender der Region (frĂźher: OKTV) mit Hauptsitz und Sendezentrale in Westhagen
⢠viseo (Onlinemagazin)
⢠wobfreunde (Stadtmagazin, erscheint halbjährlich im Juni und November, gratis)
⢠wobstories.tv (Internetfernsehen mit Wolfsburger Reportagen und Dokumentationen)
⢠Wolfsburg live (Stadtmagazin, erscheint alle zwei Monate)
⢠Wolfsburger Allgemeine Zeitung â WAZ (Tageszeitung)
⢠Wolfsburger Blatt (Internetzeitung)
⢠Wolfsburger Nachrichten â WN (Tageszeitung)
⢠Senioren Journal (erscheint viermal jährlich gratis)
Ăffentliche Einrichtungen
⢠Wolfsburger Abfallwirtschaft und StraĂenreinigung (WAS)
⢠Wolfsburger Entwässerungsbetriebe (WEB)
⢠Zentrum fßr Entwicklungsdiagnostik und Sozialpädiatrie (ZEUS)
⢠Institut fßr klinische Pathologie
⢠Institut fßr klinische Chemie, Laboratoriums- und Transfusionsmedizin
Bildung und Forschung
Bildungseinrichtungen
18 Grundschulen
⢠Bunte Grundschule (Zwei Standorte)
⢠Grundschule am DrÜmling (Zwei Standorte)
⢠Grundschule Alt-Wolfsburg
⢠Grundschule Ehmen-MÜrse (Zwei Standorte)
⢠Eichendorffschule
⢠Grundschule Fallersleben (Zwei Standorte)
⢠Friedrich-von-Schiller-Schule
⢠Grundschule Hasenwinkel
⢠Grundschule Heidgarten
⢠Grundschule Schunterwiesen (Zwei Standorte)
⢠Hellwinkelschule (Zwei Standorte)
⢠Käferschule (Zwei Standorte)
⢠Laagbergschule
⢠Regenbogenschule
⢠Grundschule Sßlfeld
⢠Waldschule Eichelkamp
⢠Grundschule Wendschott
⢠Grundschule Wohltberg
Zwei FĂśrderschulen
⢠Friedrich-von-Schiller-Schule (FÜrderschule fßr kÜrperliche und motorische Entwicklung; zwei Standorte)
⢠Peter-Pan-Schule (FÜrderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung)
Zwei Hauptschulen
⢠Hauptschule Fallersleben
⢠Hauptschule Vorsfelde
Zwei Realschulen
⢠Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule
Zwei Oberschulen
⢠Eichendorffschule
⢠Wolfsburger Oberschule
Sieben Gymnasien
⢠Albert-Schweitzer-Gymnasium
⢠Eichendorffschule
⢠Gymnasium Fallersleben
⢠Phoenix-Gymnasium
⢠Ratsgymnasium
⢠Wolfsburg Kolleg; ein Gymnasium fßr Erwachsene zum Nachholen des Abiturs
Vier Gesamtschulen
⢠Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule (Integrierte Gesamtschule)
⢠Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule (Integrierte Gesamtschule mit Primarstufe und deutsch-italienischem Zweig; zwei Standorte)
⢠Freie Waldorfschule, Gesamtschule mit Primarstufe; Ersatzschule in freier Trägerschaft
⢠Neue Schule Wolfsburg, Gesamtschule mit Primarstufe; Ersatzschule in freier Trägerschaft
⢠Carl-Hahn-Schule (Fachrichtung: Wirtschaft/Verwaltung und Gesundheit)
⢠BBS 2 (Fachrichtung: gewerblich-technisch; zwei Standorte)
⢠BBS Anne-Marie-Tausch (Fachrichtung: Erziehung, Pflege und Therapie)
⢠Berufsfachschule Kosmetik / Oskar Kämmer Schule
Sonstige
⢠Musikschule der Stadt Wolfsburg
⢠Volkshochschule Wolfsburg
⢠Stadtbibliothek Wolfsburg
⢠Institut fßr Zeitgeschichte und Stadtpräsentation
⢠Evangelische Familienbildungsstätte (FABI)
⢠Diakonie-Kolleg
⢠42 Wolfsburg, eine private, gemeinnßtzige und gebßhrenfreie Schule, an der IT-Fachkräfte ausgebildet werden.cite-ref-81[81]
Hochschulen
⢠Seit 1988 befindet sich in Wolfsburg ein Standort der Ostfalia Hochschule fßr angewandte Wissenschaften, die 1971 durch Zusammenschluss der Staatlichen Ingenieurschule Wolfenbßttel mit der HÜheren Fachschule fßr Sozialarbeit des Landes Niedersachsen entstand. Die sonstigen Standorte der Fachhochschule sind Wolfenbßttel, Salzgitter und Suderburg. Die Hochschule wurde im Jahre 2005 fßr 25 Millionen Euro erweitert, da stets ein erheblicher Bewerberßberhang besteht.
⢠Fakultät Fahrzeugtechnik
⢠Fakultät Gesundheitswesen
⢠Fakultät Wirtschaft
⢠Institute der Ostfalia Hochschule fßr angewandte Wissenschaften in Wolfsburg:
⢠Institut fßr Fahrzeugbau Wolfsburg
⢠Institut fßr Recycling
⢠Institut fßr Fahrzeuginformatik und Fahrzeugelektronik
⢠Wolfsburger Institut zur Betriebs- und Unternehmensentwicklung e. V.
⢠Die AutoUni ist eine unternehmenseigene Bildungseinrichtung der Volkswagen AG (VW) in der Stadt Wolfsburg. Sie wurde 2002 gegrĂźndet, die ErĂśffnung war 2007. Angeboten werden Bildungsprogramme fĂźr Postgraduierte, bis 2008 ausschlieĂlich fĂźr AngehĂśrige des VW-Konzerns.
Forschung und Institute
⢠Institut fßr klinische Pathologie
⢠Zentrum fßr Entwicklungsdiagnostik und Sozialpädiatrie (ZEUS)
⢠Institut fßr klinische Chemie, Laboratoriums- und Transfusionsmedizin
⢠Das Klinikum der Stadt Wolfsburg ist das akademische Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und eines der grĂśĂten in ganz Niedersachsen; es besitzt ein Einzugsgebiet von mehr als 180.000 Menschen und ist zweitgrĂśĂter Arbeitgeber der Stadt Wolfsburg.
Im Jahre 2003 haben Ăźber 26.000 Menschen an Wolfsburger Schulen und Instituten gelernt und studiert (Tendenz steigend).
Im Oktober 2003 wurde die Projektgruppe Nachhaltige Mobilität des Fraunhofer ICT gegrßndet. Vorrangiges Ziel der Projektgruppe ist die Stärkung der angewandten Forschung in den Bereichen Werkstoffe, Produkte und Verfahren.
EhrenbĂźrger
Die Stadt Wolfsburg hat seit ihrer Grßndung 20 Personen das Ehrenbßrgerrecht verliehen. Drei weitere Ehrenbßrger der ehemaligen Städte Fallersleben und Vorsfelde wurden im Zuge ihrer Eingemeindung am 1. Juli 1972 ßbernommen.
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Hauptartikel
:
Liste der EhrenbĂźrger von Wolfsburg
Bekannte Personen
⢠Hans von Bartensleben (Hans der Reiche, 1512â1583), Glaubensschlichter, Schlossbaumeister, Armenstifter
⢠Gebhard Werner von Bartensleben (1675â1742), Besitzer von Schloss Wolfsburg
⢠Georg Gottfried Keuffel (1698â1771), deutscher Philosoph und Hochschullehrer, geboren im heutigen Stadtteil Alt-Wolfsburg
⢠Anna Adelheit Catharina von Bartensleben (1699â1756), Besitzerin von Schloss Wolfsburg
⢠Gebhard Werner von der Schulenburg (1722â1788), Hofmarschall am preuĂischen Hofe, BegrĂźnder der Wolfsburger Linie der Grafen von der Schulenburg, geboren und aufgewachsen auf Schloss Wolfsburg im heutigen Stadtteil Alt-Wolfsburg
⢠Gebhard von der Schulenburg-Wolfsburg (1763â1818), Besitzer von Schloss Wolfsburg, Präsident der Reichsstände, Politiker im Herzogtum Braunschweig
⢠Werner von der Schulenburg-Wolfsburg (1792â1861), Fideikommissherr von Schloss Wolfsburg und Erbauer der Kolonie Rothenfelde
⢠Hoffmann von Fallersleben, bĂźrgerlich August Heinrich Hoffmann (1798â1874), Germanist, Sprachforscher, Bibliothekar, (Lieder-)Dichter (âDas Lied der Deutschenâ), geboren und aufgewachsen im heutigen Stadtteil Fallersleben
⢠GĂźnther von der Schulenburg (1819â1895), Besitzer von Schloss Wolfsburg und Mitglied des PreuĂischen Herrenhauses
⢠Heinrich BĂźssing (1843â1929), Fahrzeugkonstrukteur, GroĂunternehmer, geboren und aufgewachsen im heutigen Stadtteil Nordsteimke
⢠Werner-Karl-Hermann Graf von der Schulenburg-Wolfsburg (1857â1924), Fideikommissherr von Schloss Wolfsburg und Mitglied des PreuĂischen Herrenhauses
⢠Hanns Kerrl (1887â1941), Politiker (NSDAP), geboren und aufgewachsen im heutigen Stadtteil Fallersleben
⢠Heinrich Seliger (1888â1956), Lehrer und Kommunalpolitiker, geboren im heutigen Stadtteil Alt-Wolfsburg
⢠GĂźnther Graf von der Schulenburg-Wolfsburg (1891â1985), Fideikommissherr von Schloss Wolfsburg, EhrenbĂźrger
⢠Gustav Kurt Beck (1902â1983), Ăśsterreichischer Maler, wirkte lange Zeit bis zu seinem Tod in Wolfsburg
⢠Titus Taeschner (1905â1997), Architekt und Städteplaner, lebte und wirkte lange in der Stadt
⢠Heinrich Heidersberger (1906â2006), KĂźnstler, Fotograf, EhrenbĂźrger, lebte von 1961 bis zu seinem Tod in Wolfsburg
⢠Peter Koller (1907â1996), NSDAP-Mitglied, Architekt und Stadtplaner, maĂgeblich an Planung und Bau der Stadt beteiligt
⢠Horus Engels (1914â1991), KĂźnstler, Bildhauer, lebte und wirkte in Wolfsburg
⢠Sibylle von Schieszl (1918â2010), Physikerin und Managerin in der Automobilindustrie, wurde der Frauenort in Wolfsburg gewidmet
⢠Peter Szaif (1923â1970), Bildhauer, lebte in Wolfsburg und schuf zahlreiche Kunstwerke im Ăśffentlichen Raum
⢠Hermann Kracht (1929â2011), Bildhauer, lebte und wirkte in Wolfsburg
⢠Volkmar KĂśhler (1930â2012), ehemaliger OberbĂźrgermeister und Ratsherr der Stadt Wolfsburg, ehemaliger Parlamentarischer Staatssekretär in der Bundesregierung, EhrenbĂźrger
⢠Dorothea Chabert (1931â2021), Keramik-KĂźnstlerin, lebte von 1972 bis 2015 auf Schloss Wolfsburg
⢠Arnulf Baumann (1932â2022), Geistlicher und ehemaliger Leiter des Diakonischen Werks in Wolfsburg, Vertreter der Bessarabiendeutschen, Träger des Bundesverdienstkreuzes
⢠GĂźnzel Graf von der Schulenburg-Wolfsburg (1934â2018), Land- und Forstwirt, Unternehmer und Pferdesportler, geboren auf Schloss Wolfsburg, lebte von 1945 bis zu seinem Tod im heutigen Stadtteil Nordsteimke
⢠Rudolf Graf von der Schulenburg-Wolfsburg (* 1937), BMW-Manager und Präsident des Automobilclubs von Deutschland, geboren in Wolfsburg
⢠Ilse Schwipper (1937â2007), Anarchafeministin und BegrĂźnderin der Wolfsburger Kommunen Bäckergasse und K 3
⢠Gottfried MĂźnzenberg (1940â2024), Physiker, aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Helmut W. Banz (1941â2012), Filmkritiker, Autor und Schauspieler, geboren in der Stadt des KdF-Wagens, heute Wolfsburg
⢠Rainer BÜhme (* 1943), Oberst der Nationalen Volksarmee (NVA), Militärwissenschaftler und Hochschullehrer fßr Militärwissenschaft, geboren in der Stadt des KdF-Wagens, heute Wolfsburg
⢠Rolf Schnellecke (* 1944), OberbĂźrgermeister 2001â2011, EhrenbĂźrger, geboren in der Stadt des KdF-Wagens, heute Wolfsburg
⢠Rolf-Dieter Postlep (* 1946), Ăkonom, Universitätspräsident, geboren in Wolfsburg
⢠Dieter PĂśtschke (1946â2022), Mathematiker, Historiker und Politiker (SPD), geboren in Wolfsburg
⢠Hans-Peter Beck (* 1947), Ingenieur und Hochschullehrer, geboren im heutigen Stadtteil Ehmen
⢠Wolfgang Wolter (1947â2005), Schauspieler, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Christian Becksvoort (* 1949), US-amerikanischer MÜbeltischler und Autor, geboren in Wolfsburg
⢠Rainer Marggraf (* 1949), UmweltÜkonom, geboren in Wolfsburg
⢠Matthias MĂźlmenstädt (1949â2021), Diplomat und Botschafter, geboren in Wolfsburg
⢠Lothar Krist (* 1951), Jazzmusiker, geboren im heutigen Stadtteil Fallersleben
⢠Margit Mßller (* 1952), Hockey-Weltmeisterin, wirkte als Sportlerin und Lehrerin in Wolfsburg
⢠Wolfgang Schneider (* 1952), Arzt fßr Psychiatrie, Sozialmedizin und Psychoanalyse, Hochschullehrer, geboren in Wolfsburg
⢠Christine Kramer (* 1954), Juristin, Staatsrätin der Freien Hansestadt Bremen
⢠Gabriele von Lutzau (* 1954 in Wolfsburg als Gabriele Dillmann), KĂźnstlerin und Bildhauerin, Stewardess während der EntfĂźhrung des Flugzeugs âLandshutâ, von der Boulevardpresse als Engel von Mogadischu bezeichnet wurde, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes
⢠Uwe Meinicke (* 1955), Boxer, geboren in Wolfsburg
⢠Burkhard GÜke (* 1956), Arzt, Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, geboren in Wolfsburg
⢠Bernhard Mattes (* 1956), Unternehmer, Geschäftsfßhrer der Ford-Werke, geboren in Wolfsburg
⢠Wolfgang Mßller (* 1957), Kßnstler, Musiker, Autor, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Volker Tresp (* 1957), Physiker, Informatiker und Hochschullehrer, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Detlef Gßnther (* 1958), Kßnstler und Erfinder, geboren in Wolfsburg
⢠Norbert Krause (* 1959), Chemiker und Hochschullehrer, geboren in Wolfsburg
⢠Siegfried Reich (* 1959), ehemaliger FuĂballspieler, geboren und aufgewachsen in Fallersleben
⢠Joachim Franz (* 1960), Extremsportler, geboren in Wolfsburg, lebt und wirkt dort
⢠Waldemar Josef (* 1960), FuĂballspieler, geboren in Wolfsburg
⢠Manuela Kuck (* 1960), Schriftstellerin, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Helmut Kulitz (* 1960), Diplomat, geboren in Wolfsburg
⢠Thomas Rettke (* 1960), Sänger und Produzent, Bandgrßnder, geboren in Wolfsburg
⢠Peter Bialobrzeski (* 1961), Fotograf, Hochschulprofessor, geboren in Wolfsburg
⢠Ingolf Viereck (* 1962), Politiker (SPD), Mitglied des Niedersächsischen Landtags, geboren in Wolfsburg
⢠Karin Janke (* 1963), Leichtathletin und Olympiateilnehmerin, geboren in Wolfsburg
⢠Max Mßller (* 1963), Musiker, Sänger und Bandleader, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Iris Brosch (* 1964), Fotografin und Videokßnstlerin, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Silke Geertz (* 1964), Theater- und Filmschauspielerin, geboren in Wolfsburg
⢠Steffen Kluge (* 1964), Kßnstler und Fotograf, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Barbara Otte-Kinast (* 1964), Landwirtin und Politikerin (CDU), geboren in Wolfsburg
⢠Eckhard Schultz (* 1964), Ruderer, Olympiasieger im Achter, geboren in Wolfsburg
⢠Robert Koch (* 1965), Jurist und Hochschullehrer, geboren in Wolfsburg
⢠Frank Lßdke (* 1965), evangelischer Theologe und Hochschullehrer, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Sven Schuster (* 1965), Jazzmusiker, geboren in Wolfsburg
⢠Gerald Lembke (* 1966), Betriebswirt mit dem Schwerpunkt Social Media Marketing, geboren in Wolfsburg
⢠Holger Reichard (* 1966), Autor, geboren in Wolfsburg
⢠Achim Wohlgethan (* 1966), ehemaliger Soldat der Bundeswehr und Buchautor, geboren in Wolfsburg
⢠Armin Baumgarten (* 1967), Maler und Bildhauer, geboren in Wolfsburg
⢠Friedemann Buddensiek (* 1967), Philosoph, geboren in Wolfsburg
⢠Sascha Grabow (* 1968), Globetrotter, Autor und Fotograf, geboren in Wolfsburg
⢠Ralf Groene (* 1968), Industriedesigner, geboren in Wolfsburg
⢠Claudia Schilling (* 1968), Politikerin (SPD), geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Heiko Thoms (* 1968), Diplomat und politischer Beamter, geboren in Wolfsburg
⢠Sanne Wohlenberg (* 1968), Film- und Fernsehproduzentin, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Detlef Rhein (* 1969), Designer und Hochschullehrer
⢠Anselm Rose (* 1969), Intendant der Dresdner Philharmonie, geboren in Wolfsburg
⢠Edward Berger (* 1970), Filmregisseur und Drehbuchautor, Oscar-Preisträger, geboren in Wolfsburg
⢠Ilja Braun (* 1970), Verlagslektor, Journalist und Ăbersetzer, geboren in Wolfsburg
⢠Dero Goi (* 1970), Musiker, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Sascha Paeth (* 1970), Musiker, Produzent, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Sven Froberg (* 1971), Sportjournalist, geboren in Wolfsburg
⢠Heidi Schmidt (1972â2010), Schriftstellerin, Kinderbuchautorin, geboren in Wolfsburg
⢠Matthias Brodowy (* 1972), Kabarettist und Musiker, aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Paultheo von Zezschwitz (* 1972), Chemiker und Unternehmer, geboren in Wolfsburg
⢠Matthias Bethge (* 1973), Neurowissenschaftler, geboren in Wolfsburg
⢠Daniel Erdmann (* 1973), Jazzsaxophonist und -flÜtist, geboren in Wolfsburg
⢠Astrid Vits (* 1973), Journalistin und Nachrichtensprecherin, geboren in Wolfsburg
⢠Monika Mßller (* 1974), Politikerin (SPD), von 2018 bis 2023 Sozialdezernentin der Stadt Wolfsburg
⢠Katja Giammona (* 1975), Schauspielerin, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Felix Lee (* 1975), deutsch-chinesischer Journalist, geboren in Wolfsburg
⢠Stephan Schiffers (* 1975), Filmregisseur und Drehbuchautor, aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Valeska Homburg (* 1976), Sportreporterin, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Graziella De Santis (* 1976), Schauspielerin, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Axel von der Ohe (* 1977), Dezernent bei der Stadt Hannover
⢠Jan Schanda (* 1977), FuĂballspieler, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Michael Seemann (* 1977), Kulturwissenschaftler, Sachbuchautor und Journalist, geboren in Wolfsburg
⢠Stefanie Gottschlich (* 1978), FuĂballspielerin, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Heinrich Schiffers (* 1978), Musiker und Filmkomponist, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Daniel Eichholz (* 1978), Musiker, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠RenÊ Oltmanns (* 1979), Schauspieler, aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Lars-Uwe Lang (* 1980), Handballspieler, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Ijad Madisch (* 1980), Virologe, Grßnder von Researchgate, geboren in Wolfsburg
⢠Janne Schäfer (* 1981), Schwimmerin, aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Nils Waterstraat (* 1983), Mathematiker und Hochschullehrer, geboren in Wolfsburg
⢠Falko Mohrs (* 1984), Politiker (SPD), Minister, Mitglied des Deutschen Bundestages, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Anna-Katharina Samsel (* 1985), Eiskunstläuferin, Model, Schauspielerin, aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Sergej Karimow (1986â2019), FuĂballspieler, Nationalspieler der kasachischen FuĂballnationalmannschaft, aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Kirsikka Anna Lansmann (* 1986), Mitglied des Niedersächsischen Landtags, geboren in Wolfsburg
⢠Jonas Deumeland (* 1988), FuĂballspieler, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Dennis Riemer (* 1988), FuĂballspieler, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Mike KĂśnnecke (* 1988), FuĂballspieler, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Julian Klamt (* 1989), FuĂballspieler, geboren in Wolfsburg
⢠Oliver Kragl (* 1990), FuĂballspieler, geboren in Wolfsburg
⢠Kevin Wolze (* 1990), FuĂballspieler, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Senta-Sofia Delliponti (* 1990), auch Oonagh, Sängerin und Musicaldarstellerin, geboren in Wolfsburg
⢠A.n.d.r.e. (* 1992), Sänger, geboren in Wolfsburg
⢠Nils Winter (* 1993), FuĂballspieler, geboren in Wolfsburg
⢠Manon Klett (* 1996), FuĂballspielerin, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Leon Bätge (* 1997), FuĂballspieler, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Sophie Scheder (* 1997), Turnerin, geboren und teilweise aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Nick Otto (* 1999), FuĂballspieler, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Yari Otto (* 1999), FuĂballspieler, geboren und aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Dante YN (* 2001 oder 2002), Rapper, aufgewachsen in Wolfsburg
⢠Maraike Kusian (* 2002), Handballspielerin, geboren in Wolfsburg
Siehe auch
Literatur
⢠Sven Beckmann: Wolfsburg. Eine Stadt fällt aus dem Rahmen. Hrsg.: Stadt Wolfsburg, Kommunikation und Marketing. Braun, Berlin 2005, ISBN 3-935455-43-7 (deutsch, englisch, Fotogr.: Wolfgang Huppertz).
⢠Rosmarie Beier (Hrsg.): Aufbau West, Aufbau Ost. Die Planstädte Wolfsburg und Eisenhßttenstadt in der Nachkriegszeit. Buch zur Ausstellung des Deutschen Historischen Museums vom 16. Mai bis 12. August 1997. Deutsches Historisches Museum, Berlin 1997, ISBN 3-7757-0661-5.
⢠Knut Diers: Wolfsburg in 24 Stunden. L-&-H-Verlag, Hamburg 2004, ISBN 3-928119-85-0.
⢠Emanuel Eckardt (Hrsg.): Autostadt in Wolfsburg (= Merian extra. Band 55). Jahreszeiten-Verl., Hamburg 2002, ISBN 3-7742-6715-4.
⢠Ulfert Herlyn, Wulf Tessin: Faszination Wolfsburg. 1938â2000. Leske + Budrich, Opladen 2000, ISBN 3-8100-2653-0.
⢠Volkmar KÜhler: Die Volkswagenwerke in Wolfsburg und Hannover (= Kleine Kunstfßhrer fßr Niedersachsen. Heft 20). Musterschmidt, GÜttingen/Berlin/Frankfurt 1958, DNB 452492130.
⢠Alexander Kraus: Stadt ohne Geschichte? Wolfsburg als Demokratielabor der Wirtschaftswunderzeit (= Stadt â Zeit â Geschichte. Band 6). Wallstein, GĂśttingen 2021, ISBN 978-3-8353-3739-8.
⢠Stephan Krull (Hrsg.): 75 Jahre âStadt des KdF-Wagenâ/Wolfsburg. Ossietzky-Verlag, Hannover 2013, ISBN 978-3-944545-01-1 (Tagungsband).
⢠Wolfgang Rähmer, JĂźrgen Rähmer: Flaggenstreit und Betglockenkorn. StreifzĂźge durch Wolfsburgs Geschichte an Hand von Berichten Ăźber die Schulen und Lehrer in Wolfsburg und HeĂlingen vom Anfang bis zur StadtgrĂźndung 1938. Rähmer, Wolfsburg 1999, OCLC 933935539.
⢠Hedwig Richter, Ralf Richter: Die Gastarbeiter-Welt. Leben zwischen Palermo und Wolfsburg. SchÜningh, Paderborn u. a. 2012, ISBN 978-3-506-77373-9.
⢠Christian Schneider: Stadtgrßndung im Dritten Reich. Wolfsburg und Salzgitter. Ideologie, Ressortpolitik, Repräsentation. Heinz Moos Verlag, Mßnchen 1979, ISBN 3-7879-0136-1 (zugleich Dissertation, Technische Universität Mßnchen 1978).
⢠Michael Siems: Konkurrierende Wahrheiten. Geschichtsbilder in Wolfsburg, 1945â1988 (= Stadt â Zeit â Geschichte. Band 5). Wallstein, GĂśttingen 2021, ISBN 978-3-8353-3740-4.
⢠Christoph StÜlzl (Hrsg.): Die Wolfsburg-Saga. Theiss, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8062-2216-6 (Aufsatzsammlung; Bildband).
⢠Wolf Tietze, Erhard Kßhlhorn (Hrsg.): Historisch-Landeskundliche Exkursionskarte von Niedersachsen, Blatt Wolfsburg. Erläuterungsheft (= VerÜffentlichungen des Instituts fßr Historische Landesforschung der Universität GÜttingen. Band 2, Teil 6). Lax, Hildesheim; Verl. fßr Regionalgeschichte, Bielefeld 1977, ISBN 3-7848-3626-7.
⢠Braunschweigische Landschaft e. V. â Arbeitsgruppe Denkmalpflege: Kulturdenkmale in Wolfsburg mit Stadt- und Ortsteilen. Red. Bearb.: Christina Damm-KĂśnig. Appelhans Verlag, Braunschweig 2004, ISBN 3-937664-05-X.
⢠Manfred Walz: Wohnungsbaupolitik und Industrieansiedlungspolitik in Deutschland 1933â1939. Dargestellt am Aufbau des Industriekomplexes Wolfsburg-Braunschweig-Salzgitter (= Campus. Band 111). Campus-Verlag, Frankfurt 1979, ISBN 3-593-32485-7 (zugleich Dissertation, Technische Hochschule Aachen; auch zu Planungsvorhaben der DAF).
Weblinks
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⢠Website der Stadt Wolfsburg
⢠Literatur von und ßber Wolfsburg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Literatur ßber Wolfsburg in der Niedersächsischen Bibliographie
⢠Fotos von Wolfsburg 1938 bis heute. In: fotos-von-wolfsburg.de. Gßnter Seifert
Einzelnachweise
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